© 2020 atelier bettfedernfabrik  |  erstellt mit easyCMS 

Heute, Montag, 13. Juli 2020
201920202021
MaiJuniJuli
MoDiMiDoFrSaSo
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930     
23. Oktober 2020 - 25. Oktober 2020
performance:class - high sensitive personality
Hochsensibilität als Ressource in der Performancekunst.

performance:class ist eine Workshop-Reihe, die vom Studio: Ilka Theurich - project space organisiert und moderiert wird. Es finden drei- bis vier performance:classes im Jahr statt.

"Hochsensibilität als Ressource in der Performancekunst" konzentriert sich auf Künslter*innen die hochsenstiv ihre Umgebung wahrnehmen und unter Umständen auch Schwierigkeiten haben sich während der Performance abzugrenzen. Daher ist diese performance:class auch auf 7 Teilnehmer*innen beschränkt.

Workshopziel: Dieser Workshop klärt auf, hilft hochsensitiven Persönlichkeiten ihre Gabe zu verstehen und sie in der Live Performance konstruktiv einzusetzen.

Wer sich nicht sicher ist, ob eine Hochsensitivität vorliegt kann sich sehr gern vorab mit Ilka Theurich in Verbindung setzen und dieses in einem kostenlosen Vorgespräch und Test herausfinden.

Ilka Theurich ist Performancekünstlerin, Coach und Kuratorin. Und als Systemischer Coach auf hochsensitive und kreative Menschen spezialisiert. Sie unterrichtet und coacht weltweit und ist immer wieder neugierig Menschen in ihrer künstlerischen Arbeit zu begleiten und zu fördern.

Workshopgebühr:
125 Euro / reduzierte 95 Euro

Bewerbungsende:
15. September 2020 (bitte einen kurzen Motivationsbrief schreiben)

Veranstaltungsort:
Studio: Ilka Theurich - project space
Zur Bettfedernfbarik 3
30451 Hannover

2018-2020 gefördert aus Mitteln der Atelier- und Projektraumförderung der Stadt Hannover, der STIFTUNG Sparda-Bank Hannover und der Dr. Christiane Hackenrodt Kunst- und Kulturstiftung.

Sonntag, 12. Juli 2020
15:00 - atelier:performance #28 - Dagmar I. Glausnitzer-Smith - 1:1
Dagmar I. Glausnitzer-Smith trifft auf nn

ACHTUNG: Auf Grund der anhaltenden Corona Pandemie wird diese Performance mit nur einer einzigen Performance-Zeug*in umgesetzt. Die Dokumentation der Performance obliegt der anwesenden Zeug*in in ihrer ganz eigenen Art und Weise.

Die Landkarte in der Zerreißprobe

Die Landkarte hat ihre eigene Grammatik und Bildsprache. Fraglich ist die Position des Landkarten Zeichners, der im Anspruch sich als allumfassend und gottgleich fühlen muss und er sich vielen Unterstellungen unterordnen muß.

In der Anordnung der Kategorien ließe sich eine Landkarte definieren als Auflistung von Gebieten, Regionen, Orten, Plätzen und die Verbindungen und Verknüpfungen selbiger. Die Auflistung selbst hat in sich bereits Verbindungen zu den Reihen ihrer Elemente und richtet sich so als ein spekulativer Raum ein.

Die Landkarte ist die zwei-dimensionale Ebene, von der aus auf den Bezug zwischen Welt und bestimmte Zustände hingewiesen werden soll. Und so ein Anrecht beansprucht, damit verbunden den pädagogischen Zweck darstellungsfähig zu machen.

„Die Welt gründet sich auf die Erde, in sofern die Wahrheit als Urstreit von Lichtung und Verbergung geschieht.“ (Heidegger, p.54, Der Ursprung des Kunstwerks). So ist der Landkartenzweck ausgerichtet auf eine vergangene, scheinbare Wahrheit, auf der sich Weltgeschehen und Entwicklung erklären (zurückführen) lässt. Das Geschehen der Wahrheit jedoch entzieht sich auf der Darstellung (in der Repräsentation).

Nennung und Verbildlichung der Auflistung, bzw. der grafischen Verteilung führt immer auch zu der Frage, wie die Seins-Orte angeordnet sind und nach welchen Kriterien der Interpretation von Gesellschaftszuständen, sie ihren Raum einnehmen können. Es ist eine spekulative Zeit, die sich nur über das narrative Feld zurückverfolgen lässt. Eine Landkarte des Moments (im Jetzt) existiert nicht. In der Analyse und ihrer kategorischen Auflistung kann nur von einer ‚angenommenen’ Vergangenheit die Rede sein, nicht einmal eine Erfahrene oder selten Erlebte sondern lediglich die Beschreibung eines übernommenen Zustands gekoppelt an ein Bedingungsnetz unterschiedlicher Ereignisse.

Die Wahrheit einer Geschichte repräsentativ auf einer Landkarte angegeben ist also eine angenommene Weltdarstellung, als stilles Bild angehalten und unwahrscheinlich.

Der Sachverhalt der Atlanten in der Abwesenheit der Identität ist im Vergleich zur Liste ebenso beschränkt. Durch die Aktion können Ideologiegedanken reflektiert werden und über den Namen und die Identitätsbezeichnung hinwegschreiten. Das Geschehen der Bewegung im Moment holt das Bedürfnis zurück sich im Versuch der Benennung einem anderen Raum zu nähern und einzurichten. Dieser drängt sich mit einem Kritikanspruch auf, der über die Werte der Repräsentation hinweg, sich dem Geschehen der Performance-Wahrheit zu nähern versucht. Die Benennung ist illusorisch im Versuch die Identität zu statuieren, zu beherrschen oder zu kontrollieren.

Dahingegen erfordert die Liste einen Allgemeinanspruch, den nur die Sprache liefert. (vergl. U.Ecco, The Infinity of Lists, RIZOLLI, 2009, p.82ff, J.Joyce, Finnigans Wake, Auflistung der Flüsse, die unübersetzbar bleiben, Namen, die sich in Übersetzungen vervielfachen und die Liste der Namen, die zum’Fluss’ werden...).

An anderer Stelle bezieht sich Ecco (s.o. p.93 auf Italo Calvino’s, Invisible Cities (1972), die sich hier trefflich auf das Lesen der ‚Landkarte als Hypothese’ beziehen:

„The Great Kahn owns an atlas whose drawings depict the terrestrial globe all at once (the claim) and continent by continent, the borders of the most distant realms, the ships routes, the coastlines, the maps of the most illustrious metropolises and of the most opulent ports...to put his knowledge to the test.“ (that of Marco Polo’s reading of the map)

Veranstaltungsort: Studio: Ilka Theurich - project space
Sonntag, 21. Juni 2020
The History of Touch - by Mischa Badasyan
live performance for photography

Concept: Mischa Badasyan
Photography: Abdulsalam Ajaj

ACHTUNG: Aufgrund der anhaltenden Corona Pandemie wird diese Performance für Fotografie im öffentlichen Stadtraum stattfinden – spontan und ohne Vorankündigung von Zeit und Ort.

Was heißt Berührung in Zeiten von einer Pandemie? Einsamkeit und depressive Schübe, sind selbst bei den optimistischsten Menschen zur Zeit ein immer wiederkehrendes Gefühl. Wie gehen wir damit um, was fehlt uns, was können wir an positiven Impulsen an die derzeitige räumliche Distanz einbringen?

"Um etwas zu verstehen, muss man es anfassen."

Mischa Badasyan stieß auf diesen Satz, nachdem er selbst ein großes Bedürfnis nach taktischem Kontakt und Kontakt zu den Menschen um sich herum verspürte. Berührung ist für ihn das wichtigste Werkzeug um Menschen kennenzulernen. "Ich kann mich nur mit jemandem anfreunden, wenn ich diejenige oder denjenigen auch berühren kann."

Für Badasyan ist Körperkontakt der beste Beweis dafür, dass wir existieren und Berührung das Schlüsselwerkzeug der Erkenntnis. "The History of Touch" arbeitet mit Fingerspitzengefühl im öffentlichen Stadtraum und nutzt die künstlerische Arbeit als Kommunikationsform um die Gesellschaft sozial zu berühren, was sich im weiteren Verlauf auch zu einem politischen Diskurs ausweiten und verwandeln kann.

Die Grundidee des Projekte "The History of Touch" sollte einen Reflektionsraum anbieten, der uns ermöglicht mal wieder im Hier und Jetzt unsere direkte Umgebung zu betrachten. In der damaligen Annahme, dass sich im Alltag eher alle Prozesse zu beschleunigen versuchen, damit wir Geld und Zeit sparen, sollte in diesem Projekt die Entschleunigung und das Nachspüren der Berührung gesucht werden. Nun haben wir zwar im Alltag eine massive Entschleunigung durch Covid 19 erfahren, aber müssen plötzlich weitgehend auf Berührung verzichten. Selbst gute Freunde werden nicht mehr in den Arm genommen.

Wie können in dieser Situation aus Fremden Freunde werden? Was, wenn in jedem Kontakt doch auch immer die Angst vor Covid19 mitschwingt? Diese Angst erinnert mich stark an die frühen 80er Jahre. Als man sich unwissend die Frage stellte, ob man aus dem gleichen Glas von jemandem trinken, der mit HIV infiziert ist? Bei Covid wird uns schon die versehentliche Berührung von Fremden in der U-Bahn oder im Bus zu viel – wenn man überhaupt sich noch in öffentliche Verkehrsmittel begibt. Oftmals ist die erste Reaktion Ablehnung, Entfremdung und der Wunsch sich zurückzuziehen.

Das Studio: Ilka Theurich - project space möchte nun mit einer sehr intimen Fotoreihe des Berliner Künstlers Mischa Badasyan im Öffentlichen Stadtraum auf diese Reflexion aufmerksam machen. Hier berührt nicht die Live Performance, sondern die Fotografie eines Live-Momentum, das wiederum als Druck im öffentlichen Stadtraum ausgestellt werden soll.

Veranstaltungsraum: der öffentliche Stadtraum
Start: im Morgengrauen

Samstag, 30. Mai 2020
15:00 - atelier:performance #27 - Sigtryggur Berg Sigmarsson

Sigtryggur Berg Sigmarsson trifft auf Johannes Lothar Schröder

ACHTUNG: Auf Grund der anhaltenden Corona Pandemie wird diese Performance mit nur einer einzigen Performance-Zeug*in umgesetzt. Die Dokumentation der Performance obliegt der anwesenden Zeug*in in ihrer ganz eigenen Art und Weise.

Sigtryggur Berg Sigmarsson ist ein Bildender Künstler, Klang- und Performancekünstler, der 1977 in Akureyri, Island, geboren wurde. Er studierte 1997 bis 1998 Sonologie am Royal Conservatory Den Haag, Holland, und erhielt 2004 einen MFA an der Fachhochschule Hannover. Sigmarsson stellt seine Gemälde und Zeichnungen international aus, ist aber wahrscheinlich am bekanntesten für seine energiegeladenen Auftritte an einer Vielzahl von Orten. Sein Ansatz ist der des zitternden Künstlers, der sich bemüht, aus einem kreativen Impuls heraus Sinn und eine Richtung zu entwickeln.
Unabhängig vom Medium wird in seinem gesamten Werk ständig nach Ordnung und Chaos gesucht. Mit seiner Serie von Zeichnungen verzerrt Sigmarsson das normale Alltagsleben, indem er Alltagsgegenstände auf abstrakte Weise zeichnet. Seit einiger Zeit veröffentlicht er Soloaufnahmen mit Alben auf Trente Oiseaux, ERS, Helen Scarsdale, Fire Inc., Hanson Records, Bawag Contemporary Vienna, Korm Plastics, Bottrop Boy, Ultra Eczema und De Player.

Veranstaltungsort: Studio: Ilka Theurich - project space
Mittwoch, 29. April 2020
19:30 - atelier:performance #26 - Verena Witthuhn

Verena Witthuhn trifft auf Adriana Disman

ACHTUNG: Auf Grund der anhaltenden Corona Pandemie wird diese Performance mit nur einer einzigen Performance-Zeug*in umgesetzt. Die Dokumentation der Performance obliegt der anwesenden Zeug*in in ihrer ganz eigenen Art und Weise.

Verena Witthuhn studiert an der HAWK Hildesheim Produktdesign und Lichtdesign. Im Januar diesen Jahres hat sie mit dem ersten Teil ihrer Performance REGENERATIVE REALITÄT an dem internationalen Lichtfest - EVI Lichtungen in Hildesheim teilgenommen.

Für das Studio: Ilka Theurich - project space entwickelt sie nun den zweiten Teil.

REGENERATIVE REALITÄT
part two - flow

Die Arbeit „Regenerative Realität“ setzt sich performativ mit der Wahrnehmung von Sinnesreizen auseinander. Dabei spielen besonders die intuitiven Fähigkeiten des Menschen eine wichtige Rolle, die während der Performance sichtbar werden. Ein weiteres Medium ist das Licht, welches die Prozesse visualisiert.

Der erst Teil der Arbeit behandelt die Wahrnehmung von Entstehungsprozessen. Unter Verwendung der selben Technik, wird ein menschlich-empathischer Entstehungsprozess mit dem eines technisch gesteuerten Roboterarms verglichen.Die resultierenden Lichtbilder zeigen zwar ähnliche Strukturen, jedoch nehmen sie sehr unterschiedliche Formen an. Untersucht wird, ob dies für Betrachtende erkennbar ist und inwiefern sich der Entstehungsprozess positiv auf den visuellen Output auswirkt.

Im zweiten Teil der Arbeit beschäftigt sich Verena Witthuhn mit empathischen und intuitiven Fähigkeiten des Menschen, der Wahrnehmung von Sinnesreizen, sowie den daraus entstehende Handlung. Die Annahme ist, dass durch die Wahrnehmung von Reizen und dem nachgehen dieser Reize ein sich selbst erneuernder Prozess ausgelöst werden kann. Aufgrund von Reizen findet eine Aktion statt, die Motivation auslöst und weitere Handlungen nach sich zieht. Als Ziel ist hier nicht ein Ergebnis formuliert sondern rein die Erhaltung des Prozesses, der neben Spaß auch individuelle Erkenntnisse mit sich bringt und einen kreativen Schaffensprozess darstellt.

Veranstaltungsort:
Studio: Ilka Theurich - project space
29. April 2020 - 15. Mai 2020
BEWERBE DICH JETZT als Performance-Zeug*in

Trotz Corona eine Live Performance? Wie ist das möglich?

Wir legen Wert auf deine Gesundheit und trotzdem kannst du hier etwas 'Live und in Farbe' erleben. Wir bieten dir die Chance auf ein sehr besonderes und einmaliges Live-Erlebnis im Studio: Ilka Theurich - project space.

Eine Performancekünstler*in trifft in den kommenden Monaten auf jeweils eine Peroformance-Zeug*in. Als einzige Zuschauer-Vertreter*in kommt dir die kreative Rolle der Zeugin zu.

Deine ganz individuelle Performancedokumentation wird im Anschluss online gestellt und steht damit anderen virtuellen Besucher*innen zur Verfügung, die nicht ins Studio kommen konnten.

Du kannst dich hier mit deiner ganz eigenen kreativen Dokumentationsidee bewerben. Ein Zweizeiler reicht schon aus. Auf Lust und die Idee kommt es an.

Alle Formen und Ideen sind willkommen: ... ein Gedicht, ein Comic, eine Collage ... ein wissenschaftlicher Text, ein Interview mit dir als Hauptrolle ... ein Stopmotionfilm mit Puppen ...? Du hast sicherlich noch viel mehr Ideen!

BEWERBE DICH JETZT als Performance-Zeug*in

Wenn Du Performance-Zeug*in für die Live Performances im Mai, Juni, Juli oder August 2020 im Studio: Ilka Theurich - project space sein möchtest, dann bewerbe dich jetzt. Ich freue mich auf deinen spirit 🚀

#blowmymind #stayhome #staysave #solidarity

Bewirb dich einfach mit einer kurzen Nachricht hier über das Kontaktformular bis zum 15. Mai 2020 mit einer persönlichen Nachricht. Ich melde mich bis zum 20. Mai persönlich zurück.

Sonntag, 15. März 2020
15:00 - ACHTUNG: ABGESAGT atelier:performance Sana Ghobbeh
Die im Iran geborenen Künstlerin Sana Ghobbeh lebt und arbeitet zur Zeit in Brüssel. Ihre künstlerische Arbeit setzt städtische Infrastrukturen und ihre gesellschaftspolitischen Geschichten in Beziehung zu einer Text-Ebene. Die dadurch erzeugte Narration strukturiert ihre Performances.

Ihre künstlerische Forschung begann in der schwedischen Architekturschule Umeå und während eines einjährigen Forschungsprogramms in Belgien. Ihre Forschung betrachtet den politischen Körper als einen Performer, der die Komplexität des Raums bewohnt und ihn in einen sich entwickelnden Kontext des Engagements verwandelt. Die Forschung schlägt verschiedene Wege vor, den öffentlichen Raum durch die Inanspruchnahme des Körpers einer Präsenz zurückzugewinnen. Neue Erzählungen werden als Übungsmethoden vorgeschlagen, die gleichzeitig folgen und Momente der Unterbrechung bilden und eine Denkweise ermöglichen, in der subtile Gesten die Umgebung stören können.

Im Studio: Ilka Theurich wird Sana Ghobbeh eine für Hannover adaptierte Version ihrer Performance “!The Ferris wheel turns as the wind blows” erarbeiten. Vorgängerversionen wurden im Former Youth Center, Odzaci in Serbien und im M Museum Leuven in Belgien umgesetzt. Die Arbeit hat das Format einer Aufführung in fünf Kapiteln. Es beginnt mit der Einführung eines historischen und politischen Charakters und seines Privateigentums. Sein Haus und sein Garten befinden sich im Stadtteil Evin, der sich im Nordwesten von Teheran bis zum Fuß der Alborz-Bergkette erstreckt.

Die Performancedauer beträgt ca. 40 Minuten und die Plätze sind begrenzt. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort:
Studio: Ilka Theurich - project space
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

2018-2020 gefördert aus Mitteln der Atelier- und Projektraumförderung der Stadt Hannover, der STIFTUNG Sparda-Bank Hannover und der Dr. Christiane Hackenrodt Kunst- und Kulturstiftung.
Sonntag, 23. Februar 2020
15:00 - atelier:performance #24 - Alice De Visscher (BE)
Die 1979 geborene belgische Performance-Künstlerin Alice De Visscher lebt und arbeitet in Brüssel. Nach ihrem Theaterstudium konzentrierte sie sich anfangs noch ganz auf das Genre des visuellen und experimentelles Theaters. Seit 2006 beschäftigt sich die Künstlerin aber voll und ganz mit visueller Performance und Video-Kunst. Bisher waren ihre bildnerischen Arbeiten in Frankreich, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Singapur, Thailand, Kanada und Belgien zu sehen.

In ihrer künstlerischen Arbeit konzentriert sich De Visscher auf das Bild ihres Körpers, die Struktur des Raumes und die Eigenschaften des Materials. “Ich suche ungewöhnliche, recht minimale Aktionen, die die Interpretation des Publikums anregen.” Dabei folgt sie ihrer Intuition und verbindet diese mit Mitteln der Bildenden Kunst auf ihre ganz eigene Art und Weise. Für sie ist das die zurzeit wahrscheinlich einzige Möglichkeit, jetzt in dieser Welt zu leben.

De Visscher ist Mitglied des Aktionslabors PAErsche, das sich 2010 gründet hat und von etwa 30 Künstlerinnen und Künstlern aus den Regionen Rheinland und Ruhrgebiet und Nachbarländern wie Belgien, Niederlande und Österreich getragen wird. PAErsche will weder feste Gruppe noch Ensemble sein. PAErsche ist nomadisch, es verfügt über keinen festen Standort. Das schwebende Gravitationszentrum dieses “Open Source Netzwerks” befindet sich in Köln. Die Vernetzung mit anderen Regionen und deren Organisationen und Auftrittsorten ist fließend, wird stetig verändert und erweitert. Basis dieser Kooperation ist einerseits die spezifische Arbeitsmethode des Aktionslabors und andererseits die künstlerische und kulturelle Begegnung. Genauso agieren Vertreterinnen und Vertreter des Aktionslabors als Botschafter. Hierbei werden Methoden und Strategien durch die Mittel der Performance-Kunst kommuniziert und ausgetauscht.

Eintritt frei!

Veranstaltungsort:
Studio: Ilka Theurich - project space
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

2018-2020 gefördert aus Mitteln der Atelier- und Projektraumförderung der Stadt Hannover, der STIFTUNG Sparda-Bank Hannover und der Dr. Christiane Hackenrodt Kunst- und Kulturstiftung.
Mittwoch, 29. Januar 2020
18:00 - QUORUM - Performance Lecture by Ilka Theurich
Diese Veranstaltung wird nur in Englischer Sprache durchgeführt.

QUORUM is a series of theatre and performance research seminars hosted by the Department of Drama, Queen Mary, University of London. Academics, artists, professionals and practitioners working in performance and related fields are invited to share and discuss their research. Recent papers have demonstrated wide-ranging and interdisciplinary concerns which present and provoke pressing questions at the forefront of performance and related studies.

QUORUM heartily encourages any interested persons to attend, including members of the public, undergraduates, postgraduates, artists and professionals. No booking is required.

School of English and Drama
Queen Mary, University of London
Mile End Road
London E1 4NS
UNITED KINGDOM