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Flying Datcha
„Flying Datcha“ heißt die kinetische Installation von Harro Schmidt - übersetzt in etwa „fliegendes Gartenhäuschen“ - und beinhaltet ein Wortspiel, das sich einerseits auf die Gartenkolonnie bezieht, in der das Werk errichtet ist und zum anderen an das legendäre Geisterschiff „Flying Duchman“ erinnert, den „Fliegenden Holländer“.

Die Konstruktionsform ist tatsächlich einem urtümlichen Segelschiff nachempfunden, dass allerdings an seinem eigenen Mast aufgehängt ist und sich frei im Wind dicht über der Grassnarbe um seine Mastachse dreht.

Als Baumaterial hat Harro Schmidt vorwiegend Luftmatratzen, Hängematten und Schwimmringe verwendet, den Inbegriff also von Freizeit und unbeschwerter Kindheit.

Die Materialwahl aber auch die Leichtigkeit mit der sich das Schiff im Wind dreht erwecken Sehnsüchte nach Freiheit und Abenteuer und eben auch das Gefühl „ankommen zu wollen in der erträumten Welt“, so wie es wohl auch mancher Naturfreund zu verspühren scheint, der sich ein Gartenparadies errichtet. Eine Analogie zwischen einem Segelschiff und einer Schrebergarten-Kolonnie ist zudem der „Mannschaftsgeist“.